WILLKOMMEN IM WETTERBLOG VON STORMCENTER.EU::
Hier finden Sie Bildberichte und Videos zu Wetterereignissen und Wetterphänomenen aus der Region Saarland, angrenzendes Frankreich und Luxembourg, sowie Wettervorhersagen, Warnlageberichte und aktuelle Themen und News zu Wetter und Naturkatastrophen. Sollten Sie Interesse an einigen meiner Bildern haben, kontaktieren Sie mich unter info@stormcenter.eu.
10.03.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR EUROPA (GRAFIK)

Zum Vergrößern anklicken!
Die Wettervorhersage für Europa
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
10.03.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND
26.02.10 - KRÄFTIGE REGEN- UND GRAUPELSCHAUER IM SÜDWESTEN

[mehr]
26.02.10 - NEUE BLITZKARTE VON EUCLID.ORG VERFÜGBAR

EUCLID.ORG hat uns freundlicherweise Ihre Blitzkarte zur Verfügung gestellt. Das Besondere daran ist die Darstellung der positiven und negativen Blitzentladungen im europäischen Raum. Und das Ganze auch noch in Realtime-Darstellung.
[mehr]
23.02.10 - UNWETTER AUF MADEIRA - HINTERGRUNDINFORMATION
Zum Vergrößern anklicken!
Unwetter auf Madeira – Hintergrundinformationen
In den Medien wurde bereits ausführlich über die schweren Unwetter auf Madeira berichtet. So ist bekannt, dass die kräftigen Regenfälle einen immensen Sachschaden verursacht und für eine Vielzahl von Todesopfern gesorgt haben. Dies soll allerdings im heutigen Thema des Tages nicht noch einmal vertieft werden. Stattdessen geht es um die Hintergründe des Ereignisses. Zum einen wird die Wetterlage vom letzten Samstag (20.02.2010) im Speziellen und zum anderen die großräumige Zirkulation dieses Winters über Europa im Allgemeinen betrachtet.
Madeira ist eine zu Portugal gehörende Insel, die etwa 1000 km südwestlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon liegt. Wie andere atlantische Inseln auch (Azoren, Kanarische Inseln, ...) ist Madeira vulkanischen Ursprungs, was sich dadurch bemerkbar macht, dass sich in der Mitte der Insel eine Bergkette erstreckt, dessen höchste Erhebung der Pico Ruivo mit 1862 m ist. Klimatisch betrachtet fällt während der Sommermonate bedingt durch den trockenen Nordostpassat kaum Niederschlag, während der Winter durch den Einfluss der wolkenreichen Westwindzirkulation die Regenzeit darstellt. Nun zur vorherrschenden Wetterlage am vergangenen Samstag, den 20.02.2010. Verantwortlich für das Wettergeschehen war Tief „Undine“, das mit seinen Ausläufern Madeira um die Mittagszeit überquert hat. Dieses Tiefdrucksystem befand sich mit seiner Warm- und Kaltfront direkt über der Insel. Insbesondere Letztere hat durch hoch reichende Regenwolken viel Niederschlag gebracht. Hinzu kam vor Passage der Kaltfront ein kräftiger südlicher Wind mit im Mittel Windstärke 6 bis 8 Bft. Ruft man sich nun erneut die Topographie (West-Ost ausgerichtete Bergkette) in Erinnerung, so wird klar, dass die Regenwolken an den südlichen Hängen der Gebirge angestaut und damit die Niederschlagsmengen noch deutlich erhöht wurden. So fielen laut Portugiesischem Wetterdienst am Observatorium der Hauptstadt Funchal 168 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 5 Stunden. Zusammengefasst war es also eine Kombination aus einem sehr wetteraktiven Tiefdrucksystem mit kräftigen Südwinden und einer quer zur Strömung ausgerichteten Bergkette, die zu dem heftigen Regen und damit einhergehenden Sturzfluten vor allem in Funchal geführt haben. Unter Sturzfluten versteht man im Übrigen sehr plötzlich auftretende Überschwemmungen, wenn das Wasser nicht mehr durch die Kanalisation oder Flüsse abgeführt werden kann. Durch die Bebauung in Tälern und die vielen engen Gassen ist Madeira wie auch viele andere Touristeninseln sehr anfällig für derartige Naturkatastrophen. Das Wasser bahnt sich dann wie ein kräftiger Strom seinen Weg durch Straßen und Gassen und reißt alles mit sich, was sich ihm in den Weg stellt. Es soll jetzt noch ein Blick auf die großräumige Zirkulation geworfen werden. In einem für europäische Verhältnisse üblichen Winter überqueren atlantische Tiefdruckgebiete Mitteleuropa regelmäßig von West nach Ost. Dabei wechseln sich warme (auf der Ostflanke des Tiefs) und kalte (an der Westflanke des Tiefs) Witterungsabschnitte ab. Nun gibt es zwei davon abweichende Möglichkeiten:
Werden die Tiefdruckgebiete auf einer nördlicheren Bahn nach Osten gelenkt, erreichen Mitteleuropa nur selten kalte Luftmassen und wir haben einen klassischen Mildwinter. Dies hat darüber hinaus zur Folge, dass es in Südeuropa kaum regnet, da dort Hochdruckgebiete vorherrschend sind. Das andere Extrem ist eine südlich verschobene Tiefdrucktätigkeit, wie wir sie in diesem Winter vorliegen haben. Dadurch kann die relativ warme Atlantikluft kaum nach Norden vordringen und Mitteleuropa verbleibt in der Kaltluft meist polaren Ursprungs. Über Nordeuropa manifestiert sich dann oft ein Hochdruckgebiet, das auf seiner Südflanke mit einer östlichen Strömung zusätzlich Kaltluft heran transportiert. Für die Gebiete in Südeuropa bedeutet das Zirkulationsschema eine erhöhte Tiefdrucktätigkeit und häufige Regenfälle. Das Ganze wird zusätzlich durch zeitweise Vorstöße kalter Luftmassen über den relativ warmen Meeresoberflächen angefacht. Die kräftigen Regenfälle über Madeira stellen also keinen Einzelfall in diesem Winter dar. So gab es auch in vielen anderen Gebieten Südeuropas (z.B. Sizilien) zum Teil heftige Niederschläge. Angesichts der aufgetretenen Folgen, haben diese Ereignisse besondere Aufmerksamkeit in den Medien bekommen. Die Tiefdrucktätigkeit bleibt in diesen Gebieten erhalten, sodass in Südeuropa gebietsweise auch weiterhin mit zum Teil kräftigen Niederschlagsereignissen zu rechnen ist. Wirft man einen Blick auf aktuelle Wetterkarten, so erkennt man, dass die Tiefs nicht mehr ganz soweit südlich verlaufen, wie noch vor geraumer Zeit. Einzig der äußerste Norden und Nordosten Deutschlands werden die „Winterallergie“ noch nicht so richtig los. Während dort der Niederschlag noch zeitweise in Form von Schnee fällt und örtlich in Schleswig-Holstein auch größere Schneesummen möglich sind, kommt der häufige Niederschlag im Rest von Deutschland als Regen daher. Im Oberrheingraben werden in den kommenden Tagen Werte um 12 Grad erwartet. Es gilt aber weiter auf der Hut zu sein, denn über Nordeuropa lagern noch sehr kalte Luftmassen, die bei einer Umstellung der Wetterlage jederzeit angezapft werden können. Zumindest bis jetzt ist eine solche Umstellung allerdings noch sehr unsicher.
Dipl.-Met. Marcus Beyer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
15.02.10 - ÜBERGANG ZU SÜDWESTWETTERLAGE, ENDE DES WINTERS?

Schon seit Tagen bestimmte ein Höhentiefkomplex über großen Teilen Europas mit vertikal hoch reichender Polarluft das Wetter in Deutschland. Im Bodenniveau sorgte das Randtief eines mächtigeren westeuropäischen Tiefdruckwirbels namens RUBY mit Kern bei den Färöer-Inseln seit gestern besonders im Westen Deutschlands für Niederschläge von wenigen Litern pro Quadratmeter, die vor allem in höheren Lagen einige Zentimeter Neuschnee brachten, beispielsweise 6 cm in Michelstadt-Vielbrunn (Odenwald, 49°45’N, 09°06’E, 453 m NN) und 5 cm in Nürburg-Barweiler (Eifel, 50°21’N, 06°51’E, 485 m NN). Allmählich scheint sich die Wetterlage umzustellen. Das westeuropäische Tief kann sich etwas verstärken, gleichzeitig steigen Luftdruck bzw. Geopotential über Südosteuropa leicht an. Die Höhenströmung dreht allmählich auf Südwest und mit südlichen Winden gelangen zunehmend milde Luftmassen nach Mitteleuropa. Während es heute und morgen noch winterlich kalt bleibt, ist am „Aschermittwoch alles vorbei“ und zunächst in der Südwesthälfte Deutschlands, ab Donnerstag im ganzen Land mit positiven Temperaturmaxima zu rechnen. Dann gehören auch die teils strengen Nachtfröste der Vergangenheit an, mit leichtem Nachtfrost ist jedoch weiterhin zu rechnen.
Dipl.-Met. Thomas Ruppert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Bildquelle: © STORMCENTER.EU::
08.02.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

vom 08.02.2010, 10:00 Uhr
Kurzvorhersage:
Heute in der gesamten Nordhälfte und im Südosten meist stark bewölkt oder neblig-trüb. Gelegentlich etwas Schneegriesel. Heitere Abschnitte am ehesten im Südwesten. Höchstwerte zwischen -6 Grad im Nordosten und bis zu +3 Grad im Südwesten. Dabei meist schwacher, in den Höhenlagen des Südens auch mäßiger Wind aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag teils weiterhin stark bewölkt oder neblig, gebietsweise auch klar. Temperaturrückgang auf Werte zwischen -3 und -9 Grad, in der Osthälfte vor allem bei Aufklaren auch strenger Frost bis zu -15 Grad. Am Dienstag im Südwesten und im Nordosten etwas Schnefall, sonst weiterhin teils wolkig, teils auch heiter. Höchstwerte zwischen -7 Grad und +1 Grad.
Wetterlage:
Mit einer östlichen Strömung gelangt in den nächsten Tagen wieder Kaltluft aus Russland zu uns.
Vorhersage:
Heute ist es in der gesamten Nordhälfte und im Südosten meist stark bewölkt oder neblig-trüb. Aus den Wolken kann gelegentlich etwas Schneegriesel fallen. Heitere Abschnitte gibt es am ehesten im Südwesten. Die Höchstwerte liegen zwischen -6 Grad im Nordosten und bis zu +3 Grad im Südwesten. Dabei weht ein meist schwacher, in den Höhenlagen des Südens auch mäßiger Wind aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag halten sich teilweise die Wolken, gebietsweise klart es auch auf. Die Temperatur geht auf Werte zwischen -3 und -9 Grad zurück, in der Osthälfte gibt es vor allem bei Aufklaren auch strengen Frost bis zu -15 Grad. Am Dienstag kann es im Südwesten sowie auch im Nordosten zeitweise leicht schneien, sonst ist es weiterhin teils wolkig, teils auch heiter und es bleibt meist trocken. Mit Höchstwerten zwischen -7 Grad im Nordosten und örtlich bis zu +1 Grad im Südwesten bleibt es winterlich kalt. Der Wind weht im Norden schwach, in der Mitte und im Süden auch mäßig aus Nordosten.
In der Nacht zum Mittwoch kann es vor allem an den Alpen etwas schneien. Nur vorübergehend ist der Himmel klar. Es sind Tiefsttemperaturen zwischen -5 und -11 Grad zu erwarten. Bei klarem Himmel kann es Frost bis -15 Grad geben. Am Mittwoch ist es meist stark bewölkt, zeitweilig schneit es. Dei Neuschneemengen liegen zwischen 2 und 5 cm, in den westlichen und nördlichen Mittelgebirgen sowie in den Alpen teilweise um 10 cm. Die Tagestemperaturen bewegen sich zwischen -7 Grad im Nordosten und -1 Grad im Südwesten. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden bisweilen frisch aus Nordost bis Nord.
In der Nacht zum Donnerstag ist es stark bewölkt, vor allem nach Norden und Osten schneit es noch zeitweise. Die Tiefstwerte liegen meist zwischen -4 und -9 Grad, im Osten zum Teil unter -10 Grad. Am Donnerstag zeigen sich im Westen einige Wolkenlücken. Sonst bleibt es meist stark bewölkt und vor allem in der Osthälfte kann es noch zeitweise schneien. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen Werten -7 Grad im Osten und -1 Grad im Rheinland. Dazu weht ein meist schwacher, im Bergland auch mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Freitag gibt es vor allem im Norden und Osten weitere Schneefälle, nach Südwesten hin klart es zum Teil auf. Die Temperatur sinkt ab auf Werte zwischen -6 und -12 Grad.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Bildquelle: "Photo courtesy of NSSL"
07.02.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

vom 07.02.2010, 10:00 Uhr
Kurzvorhersage:
Heute nach örtlichem Nebel nur vorübergehend heiter, meist aber bedeckt oder trüb. Höchsttemperatur zwischen -6 Grad an Oder und Neiße und bis zu +6 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen bis nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag teils stark bewölkt oder neblig, teils klar und meist trocken. Tiefsttemperatur im äußersten Westen um null Grad, sonst -3 bis -9 Grad. Bei klarem Himmel sowie im östlichen Mittelgebirgsraum strenger Frost zwischen -10 und -15 Grad. Am Montag teils bedeckt oder neblig-trüb, teils, vor allem nach Osten hin, auch heiter und weitgehend niederschlagsfrei. Höchstwerte zwischen -5 und 0 Grad, im Osten zum Teil nur bei -7 Grad, am Rhein und an seinen Nebenflüssen knapp über den Gefrierpunkt.
Wetterlage:
Mit östlicher Strömung gelangt in den nächsten Tagen kalte Festlandsluft nach Deutschland. Nur im Westen und Südwesten hält sich anfangs noch mildere Luft. Heute ist es nach örtlichem Nebel nur vorübergehend heiter, meist aber bedeckt oder trüb und weitgehend niederschlagsfrei. Die Höchsttemperatur liegt zwischen -6 Grad in der Nähe von Oder und Neiße und bis zu +6 Grad am Oberrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen bis nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Montag ist es teils stark bewölkt oder neblig, teils klar und meist trocken. Die Temperatur geht im äußersten Westen auf Werte um null Grad, sonst auf -3 bis -9 Grad zurück. Bei klarem Himmel sowie im östlichen Mittelgebirgsraum ist strenger Frost zwischen -10 und -15 Grad zu erwarten. Am Montag ist es teils bedeckt oder neblig-trüb, teils auch heiter und weitgehend niederschlagsfrei. Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen -5 und 0 Grad, im Osten zum Teil nur bei -7 Grad. Lediglich den Rhein entlang und an seinen Nebenflüssen steigt die Temperatur knapp über den Gefrierpunkt. Der Wind weht schwach, an der See mäßig aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag ist es teils wolkig oder neblig, teils klar und weitgehend trocken. Die Temperatur geht auf Werte zwischen -5 Grad am Hochrhein und teilweise bis -15 Grad in der Osthälfte Deutschlands zurück. Am Dienstag kommt im äußersten Südwesten gegen Abend etwas Schneefall auf. Auch im Westen und in den Mittelgebirgen können ein paar Schneeflocken fallen. Sonst ist es wechselnd bewölkt, teils auch trüb, nach Osten und Norden hin teils auch heiter. Mit Tageshöchstwerten zwischen -9 Grad am Oderhaff und 0 Grad am Alpenrand sowie am Oberrhein bleibt es winterlich kalt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Nordost. An der Küste frischt er bisweilen böig auf.
In der Nacht zum Mittwoch kann es nahezu überall etwas schneien. Im Südwesten schneit es häufiger, dort kann es bis 5 Zentimeter Neuschnee geben. Nur vorübergehend ist der Himmel klar. Es sind Tiefsttemperaturen zwischen -5 und -11 Grad zu erwarten. Bei klarem Himmel kann es Frost bis -15 Grad geben. Am Mittwoch ist es meist stark bewölkt und gebietsweise fällt Schnee. In der Südosthälfte schneit es zum Teil längere Zeit. Die Tagestemperaturen bewegen sich zwischen -6 und -1 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste bisweilen frisch, aus Nordost bis Nord.
In der Nacht zum Donnerstag ist es bedeckt, und es fällt gelegentlich Schnee, vor allem im Süden und im Osten schneit es zeitweise. Die Tiefstwerte liegen zwischen -4 und -9 Grad.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Bildquelle: "Photo courtesy of NSSL"
07.02.10 - WARNLAGEBERICHT FÜR DEUTSCHLAND

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag, 07.02.10 11:00 Uhr
Im Osten leichter Schneefall. Gebietsweise Sichtbehinderungen durch Nebel.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Montag, 08.02.10, 11:00 Uhr:
Zwischen einem Hoch über Russland und tiefem Druck über Südeuropa gelangt von Osten und Nordosten zunehmend kalte Festlandsluft in große Teile Deutschlands. Nur im Westen und Südwesten hält sich zunächst noch mildere Luft. Dabei stellt sich deutschlandweit ruhiges Hochdruckwetter ein, wobei hochnebelartig Bewölkung überwiegt. Nur örtlich kommt es zu Wolkenauflockerungen. Abgesehen vom äußersten Westen und Südwesten gibt es auf Nebenstrecken verbreitet glatte Straßen. In der kommenden Nacht gibt es vor allem im Osten und in der Mitte örtlich strengen Frost.
Warnung vor Schneefall:
Im Osten leichter bis mäßiger Schneefall mit Neuschneemengen von einigen Zentimetern.
Warnung vor Nebel:
Gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.
Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 07.02.10, 16:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
07.02.10 - DAS AKTUELLE RADARBILD FÜR DEUTSCHLAND

Zum Vergrößern anklicken!
Das aktuelle Radarbild für Deutschland
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
05.02.10 - WARNLAGEBERICHT FÜR DEUTSCHLAND

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Freitag, 05.02.10 10:27 Uhr
Heute Morgen gebietsweise Glätte und Nebel, im Westen und Süden örtlich gefrierender Regen. Später im Süden Schneefälle.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Samstag, 06.02.10, 11:00 Uhr:
Zwischen einem Hoch über Russland und tiefem Druck über dem Ostatlantik fließt mit einer südlichen bis südöstlichen Strömung feuchte Luft zu uns. Im Tagesverlauf nähert sich von Westen ein Tiefausläufer. Im Tagesverlauf dehnen sich die Niederschläge aus dem Westen und Südwesten langsam nordostwärts aus und erreichen bis zum Abend eine Linie Dollart-Mainfranken-Chiemgau. Die Schneefallgrenze liegt anfangs bei 1000 m oder sogar etwas darüber, sinkt aber zum Abend hin etwas ab. Vor allem im Schwarzwald, später auch im Allgäu können die Schneefälle länger andauern. Vor allem im Süden und im Mittelgebirgsraum, wo die Bodentemperatur noch unter dem Gefrierpunkt liegt, tritt örtlich auch gefrierender Regen oder Sprühregen auf, eine großräumige und gefährliche Glatteislage steht aber nicht bevor. Darüber hinaus gibt es tagsüber in den Hochlagen der Alpen föhnbedingt noch einzelne Sturmböen, aber auch im Bereich des Erzgebirges und im südlichen Sachsen („Böhmischer Wind“) sowie an der Küste ist es zum Teil sehr windig. In der kommenden Nacht fällt im Süden teils länger andauernder Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze auf 700 bis 400 m sinkt. Bei Tiefsttemperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt gilt weiterhin der allgemeine Hinweis auf Glätte. Vor allem im Westen sowie im Mittelgebirgsraum ist stellenweise dichter Nebel möglich.
Warnung vor Glätte/gefrierender Regen:
Besonders im Süden Glättegefahr durch Schnee oder gefrierende Nässe, örtlich auch gefrierender Regen oder Sprühregen mit lokaler Glatteisbildung.
Warnung vor Schneefall:
Im Hochschwarzwald Schneefall mit Neuschneemengen bis Freitagabend zwischen 5 und 10 cm, in Staulagen auch etwas darüber.
Warnung vor Wind-/Sturmböen:
An der Küste und im höheren Bergland zeitweise Windböen aus Südosten Stärke 7 Bft, in exponierten Lagen auch darüber. In den Alpen föhnbedingt einzelne Sturmböen 8 bis 9 Bft aus südlichen Richtungen.
Warnung vor Nebel:
Gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.
Nächste Aktualisierung: spätestens Freitag, 05.02.10, 16:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
05.02.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

vom 05.02.2010, 10:00 Uhr
Kurzvorhersage:
Im Tagesverlauf von Westen her erneut Wolkenaufzug und nachfolgend Regen, im Bergland Schnee. Höchstwerte wischen 6 Grad am Rhein und bis zu 1 Grad an der Oder.
Wetterlage:
Erneut erreichen atlantische Tiefausläufer von Westen her Deutschland. Sie kommen aber nur noch langsam nach Osten voran, da sich das nordosteuropäische Kältehoch wieder verstärkt und in der Folge nach Westen ausweitet.
Vorhersage:
Von Westen her zieht Regen heran, in den Hochlagen der Mittelgebirge und der Alpen fällt Schnee, streckenweise besteht Glatteisgefahr. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen Werten um 0 Grad im Osten und bis 3 bis 6 Grad im Westen und Südwesten. Im Nordosten weht böiger Südostwind, sonst ist der Wind meist nur schwach aus südlichen Richtungen.
In der kommenden Nacht ist es meist bedeckt oder neblig. Stellenweise fällt noch Niederschlag, im Westen als Regen, im Osten als Schnee. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen -3 Grad im Nordosten und um 2 Grad im Westen und Südwesten. Am Samstag ist es vielfach bedeckt oder neblig-trüb. Zeitweise fällt etwas Niederschlag, im Westen als Regen, im Osten sowie in den Höhenlagen als Schnee. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen -2 Grad in der Uckermark und 3 bis 5 Grad am Rhein. Im Norden und Osten weht mäßiger bis frischer Ostwind, sonst ist der Wind nur schwach und kommt aus meist südlichen Richtungen.
In der Nacht zum Sonntag ist es stark bewölkt oder neblig, nur im Nordosten zum Teil klar. Gebietsweise kann, vor allem im Süden, etwas Schneeregen oder Schnee fallen. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen Werten um 0 Grad im Westen und bis nahe -10 Grad in Vorpommern. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost. Am Sonntag sind vor allem in Süddeutschland ein paar Schneeflocken zu erwarten. Die Hochs liegen zwischen -4 Grad nordöstlich der Elbe und 2 bis 5 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach bis mäßig um Ost.
In der Nacht zum Montag ist es teils wolkig oder neblig, teils klar und meist trocken. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen -2 Grad im Westen und -10 bis -12 Grad im Nordosten Deutschlands. Der Wind weht meist schwach aus Ost bis Südost. Am Montag ist es teils stark bewölkt oder neblig-trüb, teils auch heiter. Nur ganz vereinzelt fällt etwas Schnee. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen Werte um 3 Grad an Rhein und Mosel und -5 Grad im Nordosten. Der Wind weht schwach, an der See mäßig aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag ist es teils wolkig oder neblig, teils klar. Später kommt im Westen Schneefall auf. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen -2 Grad an Rhein und Mosel und teilweise bis -15 Grad in der Nordosthälfte Deutschlands. Der Wind weht schwach aus Ost bis Südost.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Bildquelle: "Photo courtesy of NSSL"
04.02.10 - WINTERSTURM SCHNEESTURM STURMTIEF "MIRIAM" - VIDEO
Auch Sturmtief "MIRIAM" hat wie auch schon Sturmtief "KEZIBAN" seine Spuren hinterlassen. Tödliche Unfälle auf glatten Straßen, geschlossene Schulen, Luftbrücke zur abgeschnittenen Ostsee-Insel Hiddensee und neue Schneemassen mit Unwettergefahr. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Dienstag wieder vor Gefahren durch Schneeverwehungen und Schneebruch. Chaotische Verkehrsbedingungen und viel Neuschnee verwandelten das Ganze zu einer unwetterartigen Ausnahmesituation. Hier ist eine Zusammenfassung aus der Region Saarland und Frankreich vom 02.02.2010.
03.02.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

vom 03.02.2010, 08:00 Uhr
Kurzvorhersage:
Heute Vormittag von der Mitte bis in den Süden Niederschlag, in der Südhälfte auch in der zweiten Tageshälfte länger andauernd und intensiv, Schneefallgrenze zwischen 400 und 600 m. Im Süden von Bayern und Baden-Württemberg bis zum Abend Neuschneemengen zwischen 10 und 15 cm, in Staulagen von Schwarzwald und Alpen 20 bis 30 cm. Im Rest des Landes wechselnd wolkig und einzelne Schnee- und Graupelschauer. Höchstwerte um 0 Grad in der Nordosthälfte und bis +6 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Wind, in der Nordhälfte und anfangs im Süden zum Teil auch frisch aus westlichen Richtungen. Im Flachland starke bis stürmische Böen, in höheren Lagen auch Sturmböen oder schwere Sturmböen. In Lagen oberhalb von 400m weiter SCHNEEVERWEHUNGEN möglich. Weiterhin SCHNEEBRUCHgefahr. In der Nacht zum Donnerstag wechselnd bis stark bewölkt. In der Süd- und Westhälfte Schnee bzw. in tieferen Lagen auch Regen. von +2 Grad im Westen, sonst bis -4 Grad, bei längerem Aufklaren -5 bis -8 Grad. Am Donnerstag wechselnd, in der Nordhälfte meist stark bewölkt. Im Laufe des Tages im Norden etwas Niederschlag, teils als Regen, teils als Schnee. Vorübergehend vor allem im Nordosten auch gefrierender Regen möglich. Tageshöchstwerten zwischen +1 und +6 Grad. Vielerorts Tauwetter, nur im Nordosten im Bereich des Gefrierpunktes. Schwacher bis mäßiger auf südlicher Richtungen drehender Wind.
Wetterlage:
Tief MIRIAM zieht von Dänemark nach Südschweden und beeinflusst Teile von Deutschland auch am heutigen Tage mit seinen Ausläufer. Dadurch wird feuchtere und in den Westen und Süden Deutschlands auch mildere Luft gelenkt. Die Nordhälfte erreicht wieder etwas kältere Luft.
Vorhersage:
Heute Vormittag kommt es von der Mitte bis in den Süden weiterhin zu Niederschlag, der in der Südhälfte auch in der zweiten Tageshälfte länger andauernd und intensiv ist. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 600 m, sodass im Flachland meist Regen fällt. Darüber kommt es überwiegend zu Schnee. Dadurch sind im Süden von Bayern und Baden-Württemberg bis zum Abend Neuschneemengen zwischen 10 und 15 cm, in Staulagen von Schwarzwald und der Alpen auch 20 bis 30 cm möglich. Im Rest des Landes ist es wechselnd wolkig, und es können einzelne Schnee- und Graupelschauer fallen. Die Temperatur erreicht Höchstwerte von rund 0 Grad in der Nordosthälfte und bis zu +6 Grad am Oberrhein. In den Mittelgebirgen liegen die Höchstwerte um oder etwas unter dem Gefrierpunkt. Der Wind weht schwach bis mäßig, in der Nordhälfte und anfangs im Süden zum Teil auch frisch aus westlichen Richtungen. Im Flachland sind dort starke bis stürmische Böen, in höheren Lagen auch Sturmböen oder schwere Sturmböen. In Lagen oberhalb von 400m sind dadurch weiter SCHNEEVERWEHUNGEN möglich. Es besteht weiter SCHNEEBRUCHgefahr.
In der Nacht zum Donnerstag ist es wechselnd bis stark bewölkt. In der Süd- und Westhälfte fällt weiter Schnee bzw. in tieferen Lagen auch Regen. Die Temperatur geht auf +2 Grad im Westen und sonst bis -4 Grad zurück, bei längerem Aufklaren -5 bis -8 Grad. Am Donnerstag ist es wechselnd, von der Mitte bis in den Norden meist stark bewölkt oder bedeckt. Im Laufe des Tages kann es in der Nordhälfte etwas Niederschlag, meist als Regen, nach Nordosten aber auch als Schnee, geben. Vorübergehend ist im Nordosten auch gefrierender Regen möglich. Bei Tageshöchstwerten zwischen +1 und +7 Grad gibt es vielerorts Tauwetter, nur im Nordosten und in den Hochlagen der Mittelgebirge verharrt die Temperatur im Bereich des Gefrierpunktes. Der Wind weht schwach bis mäßig und dreht auf südliche Richtungen.
In der Nacht zum Freitag geht die Temperatur bei meist stark bewölktem Himmel auf +2 Grad in im Westen und bis -4 Grad in der Osthälfte zurück. Von Südwesten zieht dabei bis zum Morgen etwas Regen auf. Nach Norden und Osten kann es zeitweise Nebel, und im Nordosten leichten (gefrierenden) Regen geben. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Küstenumfeld teils auch frisch und böig aus Südost. Am Freitag ist das Wetter wechselhaft. Bei meist dichter Bewölkung fällt vor allem im Süden und Westen Niederschlag. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 900m, ist nur in höheren Lagen Neuschnee möglich. Auch in der Nordosthälfte gibt es vereinzelt leichte Niederschläge, teils in Form von gefrierendem Regen, teils als Schnee. Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen Werten um 0 Grad in der Nordosthälfte und bis +6 Grad im Westen und Südwesten. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Küstenumfeld teils auch frisch und böig, im Norden aus östlichen, im Süden aus westlichen Richtungen.
In der Nacht auf Samstag gibt es kaum eine Wolkenlücken und es fällt immer mal wieder etwas Regen. Die Schneefallgrenze liegt meist um 600 m, in der Nordosthälfte ist aber auch bis ins Flachland Schnee möglich. Die Tiefsttemperatur fällt auf Werte zwischen -3 Grad im Nordosten und um +2 Grad im Westen und Südwesten. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der See auch frisch und böig, im Norden aus Ost bis Nordost, im Süden um West. Am Samstag bleibt die Wolkendecke überwiegend geschlossen, nur nach Südwesten sind einzelne Wolkenlücken möglich. Es fällt zeitweise leichter Niederschlag, im Flachland teils als Schnee, teils als Regen. Der Wind weht meist schwach, im Norden auch mäßig, an der See frisch und böig. In der Nordhälfte weht er aus östlichen bis nordöstlichen, sonst wechselnden Richtungen. Die Temperatur erreicht Werte zwischen 0 Grad im Nordosten und +6 Grad im Westen, am Oberrhein bis +7 Grad.
In der Nacht zum Sonntag ist der Himmel weiterhin stark bewölkt bis bedeckt mit etwas Schneegriesel oder Sprühregen. Die Luft kühlt sich auf Werte zwischen +2 Grad im Westen und bis zu -4 Grad im Osten und Süden ab.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Bildquelle: "Photo courtesy of NSSL"
03.02.10 - WARNLAGEBERICHT FÜR DEUTSCHLAND

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch, 03.02.10 11:00 Uhr
Im Süden oberhalb von 400 bis 600 Metern noch teils kräftige Schneefälle, in den südwestlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand Unwetter durch Schneeverwehungen. Sonst verbreitet Glätte.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Donnerstag, 04.02.10, 11:00 Uhr:
Ein Sturmtief über Südschweden beeinflusst Deutschland mit seinen Ausläufern und dem dazugehörigen Starkwindfeld. Dabei gibt es im Süden besonders in Berglagen noch Schneefälle, die zusammen mit Sturmböen zu Schneeverwehungen führen und die noch Unwettercharakter aufweisen. Auch Schneebruch ist möglich. Für Teile von Baden-Württemberg und Bayern besteht noch eine Unwetterwarnung. Im Westen und Südwesten fällt der Niederschlag in tieferen Lagen zunehmend als Regen. In den Niederungen im Süden muss verbreitet mit Windböen, an der Küste auch mit stürmischen Böen gerechnet werden. In höheren Lagen kommt es zu Sturmböen, auf exponierten Bergkuppen sind noch orkanartige Böen möglich. Im Tagesverlauf frischt der Wind jedoch auch in den südlichen Gebieten weiter ab. In den anderen Gebieten lassen die Niederschläge zwar nach, es besteht aber weiterhin Glättegefahr durch Schnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe.
Im Süden Unwetter wegen starkem Schneefall und Schneeverwehungen:
Vor allem in höheren Lagen Neuschneemengen zwischen 10 und 25 cm, zusammen mit Sturmböen Gefahr von Schneeverwehungen. Dazu Schneebruchgefahr.
Warnung vor Schneefall und -verwehungen:
Verbreitet Schneefall. Dabei im Norden meist Neuschneemengen zwischen 3 und 10 cm in 12 Stunden, im Bergland zum Teil auch mehr. Darüber hinaus verbreitet - auch in Gebieten, in denen es nicht schneit - Gefahr von Schneeverwehungen und/oder Schneebruch.
Warnung vor Glätte:
Verbreitet Glättegefahr durch Schnee, Eis oder gefrierende Nässe.
Warnung vor Wind- und Sturmböen:
An der Küste und im Süden frischer bis starker Wind aus Südwest bis West. In tieferen Lagen Windböen um 55 km/h (Stärke 7), an der Küste sowie in höheren Lagen Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Stärke 8 bis 9). In exponierten Kamm- und Gipfellagen schwere Sturmböen (Stärke 10), vereinzelt auch orkanartige Böen (Stärke 11).
Nächste Aktualisierung: spätestens Mittwoch, 03.02.10, 16:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
03.02.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR EUROPA

Zum Vergrößern anklicken!
Die Wettervorhersage für Europa
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
03.02.10 - DIE AKTUELLE WETTERLAGE FÜR DEUTSCHLAND

Zum Vergrößern anklicken!
Das aktuelle Wetter und die aktuellen Temperaturen in Deutschland
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
03.02.10 - DAS AKTUELLE RADARBILD FÜR DEUTSCHLAND

Zum Vergrößern anklicken!
Das aktuelle Radarbild für Deutschland
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
02.02.10 - WARNLAGEBERICHT FÜR DEUTSCHLAND

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag, 02.02.10 05:00 Uhr
Im Südosten noch Schneefall. Verbreitet Glätte, teils auch durch überfrorene Nässe. Bei längerem Aufklaren strenger Frost. Im Tagesverlauf von Nordwesten her neue, zum Teil kräftige Schneefälle, vor allem in höheren Lagen zusammen mit Sturmböen und Schneeverwehungen unwetterartig.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Mittwoch, 03.02.10, 05:00 Uhr:
Ein Schneefallgebiet zieht sich südostwärts gegen die Alpen zurück. Im übrigen Deutschland ist kurzzeitig Hochdruckeinfluss wirksam mit gebietsweise größeren Wolkenauflockerungen und Gefahr markanter Glätte durch überfrierende Nässe. Vereinzelt tritt bei längerem Aufklaren strenger Frost auf. Im Tagesverlauf kommen von Nordwesten und Westen neue, zum Teil stärkere Schneefälle auf, die vor allem in höheren Lagen zusammen mit Sturmböen und Schneeverwehungen Unwettercharakter haben. Auch Schneebruch ist möglich. Entsprechende Vorwarnungen laufen. In tieferen Lagen im Westen geht der Schnee später in Regen über. In tieferen Lagen ist im Tagesverlauf verbreitet mit Windböen, vereinzelt auch stürmischen Böen zu rechnen. In höheren Lagen kommt es zu Sturmböen, auf exponierten Bergkuppen sind orkanartige Böen bis hin zu Orkanböen möglich.
Vorwarnung zur Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen:
Im Tagesverlauf von Nordwesten und Westen her aufkommender, zum Teil stärkerer Schneefall. Vor allem in höheren Lagen Neuschneemengen zwischen 10 und 25 cm, zusammen mit Sturmböen Gefahr von Schneeverwehungen. Schneebruchgefahr.
Warnung vor Schneefall:
Im Südosten noch Schneefall mit Neuschnee bis 5 cm.
Warnung vor Glätte:
Verbreitet Glättegefahr durch Schnee oder überfrorene Nässe.
Warnung vor Wind- und Sturmböen:
Im Mittelgebirgsraum Windböen bis 60 km/h. In Hochlagen der Alpen und von Harz und Fichtelgebirge Sturmböen bis 85 km/h. An der Nordseeküste Sturmböen um 70 km/h.
Warnung vor strengem Nachtfrost:
Bei längerem Aufklaren strenger Nachtfrost unter -10 Grad, örtlich unter -15 Grad.
Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 02.02.10, 07:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Grafikquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
02.02.10 - DIE WETTERVORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

vom 02.02.2010, 04:00 Uhr Kurzvorhersage:
Heute von Nordwesten und Westen her kräftige Schneefälle, in tiefen Lagen teils in Regen übergehend. Auffrischender Süd- bis Südwestwind mit Sturmböen und Schneeverwehungen im Bergland. -3 bis +4 Grad. In der Nacht zum Mittwoch vor allem in der Mitte und im Süden weitere Schneefälle mit möglichen Schneeverwehungen, nur am Rhein Regen. 0 bis -6 Grad, im Westen und Südwesten +2 bis 0 Grad.
Wetterlage:
Nach kurzem Zwischenhocheinfluss greift von Nordwesten ein Tiefausläufer auf Deutschland über, der vorübergehend etwas mildere Luft nach Mitteleuropa lenkt.
Vorhersage:
Heute fällt an den Alpen sowie im Südosten anfangs noch etwas Schnee. Sonst startet der Tag meist trocken bei einer Mischung aus Sonne und Wolken. Nur im Nordwesten und Westen verdichtet sich die Bewölkung rasch und in den Frühstunden setzen teils kräftige und länger andauernde Schneefälle ein, die sich ostwärts ausbreiten. In tiefen Lagen West- und Nordwestdeutschlands sowie später in der Mitte geht der Schneefall in Regen oder Schneeregen über oder es fällt sehr nasser Schnee. Dabei besteht die Gefahr von Schneebruch. Zudem frischt der südliche bis südwestliche Wind im Tagesverlauf merklich auf, und es kommt zu starken bis stürmischen Böen, im höheren Bergland zu Sturmböen oder schweren Sturmböen mit der Gefahr von Schneeverwehungen. Es besteht Unwettergefahr. Die Temperatur steigt auf -3 bis +2, im Westen und Nordwesten bis zu +4 Grad.
In der Nacht zum Mittwoch schneit es besonders in der Mitte und im Süden länger andauernd, nur in tiefen lagen im Südwesten regnet es. Nach Norden hin reißt die Wolkendecke teilweise auf. Achtung, verbreitet Glätte durch Schnee, Schneematsch, Eis oder gefrierende Nässe. Zudem besonders in höheren Lagen Schneeverwehungen, in tieferen Lagen teilweise Schneebruch durch Nassschnee. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen 0 und -6 Grad, im Westen und Südwesten zwischen +2 und 0 Grad. Am Mittwoch kommt es im Süden und in der Mitte zu weiteren, teils länger andauernden Niederschlägen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 200 und 700 m. Nach Norden hin ist es wechselnd wolkig, und es entwickeln sich einzelne Schneeschauer. Die Temperatur erreicht Höchstwerte von rund 0 Grad im Nordosten und bis zu +5 Grad im Südwesten. In den Mittelgebirgen liegen die Höchstwerte um oder etwas unter dem Gefrierpunkt. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordosten sowie anfangs auch noch im Süden frisch aus westlichen Richtungen mit Sturmböen in höheren Lagen.
In der Nacht zum Donnerstag ist es unterschiedlich bewölkt. Im, Süden und Westen sowie in einigen zentralen Bereichen fällt Schnee oder Regen. Die Temperatur geht auf +1 bis -4, im Nordosten auf -5 bis -9 Grad zurück. Am Donnerstag zieht der Niederschlag aus dem Westen und Süden allmählich nordostwärts. Dabei fällt teils Regen, teils Schnee, im Norden und Nordosten ist vorübergehend auch gefrierender Regen möglich. Bei Tageshöchstwerten zwischen +1 und +6 Grad gibt es vielerorts Tauwetter, nur im Nordosten verharrt die Temperatur im Bereich des Gefrierpunkts. Der Wind weht schwach bis mäßig und dreht auf südliche Richtungen.
In der Nacht zum Freitag geht die Temperatur auf +2 bis -4 Grad, wobei es im Westen und Südwesten am mildesten bleibt. Am Freitag ist das Wetter wechselhaft. Es fällt gelegentlich Niederschlag, im Westen meist als Regen, nach Norden und Osten hin teils auch als Schnee, oder gefrierender Regen. Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen Werten um 0 Grad im Osten und bis 7 Grad im Westen. In den Nächten liegt die Tiefsttemperatur zwischen Werten um -5 Grad im Nordosten und um 2 Grad im Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt überwiegend aus südlichen Richtungen.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach=
Textquelle: © Deutscher Wetterdienst, Offenbach
Bildquelle: "Photo courtesy of NSSL"






